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Warhol & Basquiat


Bis 02.02.2014 hat man noch die Möglichkeit die tolle Ausstellung von Warhol&Basquiat im Bank Austria Kunstforum zu besuchen.
Gezeigt werden neben den Gemeinschaftswerken
 auch Einzelwerke von beiden Künstlern.

Andy Warhol
Storm Door(1), 1961 
Andy Warhol war ein bedeu­ten­der Künst­ler, 
Gra­fi­ker, Ver­le­ger, Fil­me­ma­cher sowie Musik­pro­du­zent. 
Er hieß eigentlich Andrej Warhola, wurde in Pittsburgh geboren 
und stammt aus einer Migrantenfamilie die aus den Karpaten in die USA kam. Seinen Vornamen änderte er recht früh auf Andrew 
und durch einen Druckfehlener kam es dann zum Namen Warhol, 
der ihm besser gefiel.
Berühmt wurde er mit seinen Gemälden von Campbell-Suppendosen 
und der Vielzahl seiner Siebdrucke.



















Jean-Micheal Basquiat
Vitaphonw, 1986 / Dried Flowers, 1984

Die Werke von Basquiat erinnern an Samples,
die man aus dem Bereich der Musik kennt.
Die einzelnen Teilen schließen sich vor dem Betrachter 
zu einem Ganzen zusammen.
Viele seiner Werke sind Collagen,
 in denen er Kopien aus anderen Werken wieder eingebaut hat.
Mich haben seine Bilder an eine Schatztruhe erinnert, 
die eine Fülle von Dingen bewahrt, 
welche für den Künstler von großer Bedeutung waren. 
Vielleicht kann man sie sogar als eine Art Tagebuch sehen, 
wo er durch seine Zeichnungen Erinnerungen festgehalten hat. 
Er hat in Zeichnungen auch gerne Schrift eingebaut,
 die ihn anscheinend fasziniert hat. 
So sieht man in manchen Werken sogar das Wort BRATWURST,
 das sich in das Bild homogen einfügt.
Von der menschlichen Anatomie,
 scheint er seit seiner Kindheit fasziniert gewesen zu sein. 
Von seiner Mutter bekam er bei einem Krankenhaus Aufenthalt ein Buch über Anatomie geschenkt, (Grays Anatomy) 
das ihn anscheinend sehr interessiert hat.
Immer wieder finden sich in seinen Bildern 
Fragmente von menschlicher Anatomie.

Jean-Micheal Basquiat
Cadillac Moon, 1981
(eines meiner Lieblingsbilder von Basquiat)


In den Jahren 1985/85 kamen Sie durch ihren gemeinsamen Galeristen 
auf die Idee Gemeinschaftsarbeiten zu machen 
und dabei sind wirklich viele tolle Werke entstanden.
Die Werke wirken auf mich, als wären Sie Produkte eines malerischen Kampfes. Aber nicht Aggressivität ist es, dass die Werke ausstrahlen, 
sondern es steckt eher eine Verspieltheit und etwas Neckisches in ihnen.
Ausserdem spiegelt sich die Wertschätzung in den Werken wieder, 
die beide Malpartner füreinander empfunden haben.
Das Foto des Titelbildes der Ausstellung finde ich sehr passend gewählt, 
denn genau das ist es was die Bilder ausstrahlen. 
Es steckt zwar keine Aggressivität in den Bildern, 
aber gewiss ein verspielter Kampf zwischen den Künstlern.


 
Bei den Gemeischaftsbildern steht der konzentrierten Handschrift Warhols 
die Wildheit von Basquiat gegenüber. 
Man kann in den Werken ziemlich gut zwischen den Beiden unterscheiden.
Trotzt ihrer differenzierten Stile, 
haben sie es aber dennoch geschafft homogene Werke zu erschaffen.

Andy Warhol & Jean-Michael Basquiat

Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen 
und die Führung wurde auch toll und sehr interessant gestaltet. 
Ich kann wirklich jedem empfehlen, 
sich selbst ein Bild von der Ausstellung zu machen.
(Happy hour -> Mo-Do 18-19:00 -> Eintritt für zwei Personen zum Preis von einem Ticket)







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