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Albert Oehlen - Malerei


 Albert Oehlen - Malerei

Die Ausstellung im MUMOK zeigt einen umfassenden Überblick über seine Werke. Es ist eine seiner umfangreichsten Ausstellungen und beinhaltet neben Gemälden, Collagen und Zeichnungen auch eine Installation aus dem Jahre 2005. An seinen Werken kann man gut sehen, dass er, obwohl er viel experimentiert hat, die Malerei nie ganz verlassen hat. Er hat aber dennoch versucht, die traditionelle Malerei mit einem kritischen Blick zu betrachten und eine Aktualisierung der Malerei zu erreichen. Seine Malweise zeichnet sich durch viele Farbschichten aus, wodurch er es schafft Perspektive und Raum zu erzeugen. Man merkt an seinem vielseitigen Oeuvre, dass er sich mit der Kunstgeschichte auseinandergesetzt und immer wieder wichtige Künstler rezipiert hat. Durch den Versuch der totgesagten Malerei eine Komplexität zu geben, ist das Bild zu einem lebendigen Austragungsort geworden.


Hier ein paar Eindrücke von der Ausstellung

English Courses, 2008, Öl und Papier auf Leinwand.

Ohne Titel, 2011, Öl und Papier auf Leinwand.

 Ohne Titel, 2011, Öl und Papier auf Leinwand.

Ohne Titel, 2011, Öl und Papier auf Leinwand.
(Hier verweist er auf den Dadaismus, bei der es sich um eine künstlerische Bewegung handelt, die während des ersten Weltkrieges entstanden ist und sich gegen die Politik und die gesellschaftlichen Ideale richtete. )

 Ohne Titel, 2011, Papier und Öl auf Leinwand.

 Ofen I, 1982, Öl und Spiegel auf Leinwand.

 Ohne Titel, 1984, Öl und Spiegel auf Leinwand.
(Mir hat das so gut gefallen, dass er diese Spiegel in die Bilder eingebaut hat, denn dadurch schafft er es, dass der Betrachter selbst ein Teil des Gemäldes wird. Zusätzlich gelingt es ihm damit eine ganz besondere Räumlichkeit zu erreichen.)
  
Hier hat er seine damalige Wohnung dargestellt, wo man ihn in Form des Porträts im Bett liegen sieht. Man kann es so auslegen, dass das Malen bei ihm wie im Schlaf passiert. 
(Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auf den ersten Blick etwas verstört war, denn die Hand die da unter der Decke rausragt, schaut sehr spooky aus. Aber die Idee, die dahinter steckt, hat mich dann wiederum fasziniert.)

 Ohne Titel, 1994, Siebdruck und Acryl auf Leinwand.

 Der Zoo von Brooklyn, 1995, Öl auf Leinwand.
(Hier sieht man ganz gut, dass er durch viele Farbschichten eine Art Perspektive erzeugt hat.)
Ohne Titel, 2011, Öl und Papier auf Leinwand.

Hey mery, 1983, Öl auf Nessel.
(In diesem Bild hat er das Berühmte Werk, Fahrrad-Rad, von Marcel Duchamp rezipiert.)

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