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Kunst & Antiquitäten Messe / Fine Art & Antiques Fair


Die Kunst & Antiquitäten Messe im Künstlerhaus
findet noch bis 10 März statt 
und ist ein muss für alle Kunstsammler und Kunstinteressierte.

Vierzig renommierte Galeristen, Antiquitäten- und Kunsthändler,
stellen Gemälde und Zeichnungen vom 16. bis zum 21. Jahrhundert, 
Mobiliar, Schmuck, Teppiche und Kleinkunst aus.
Ein besonderes Highlight sind die Sonderausstellungen der Galerien:
 Kopriva (Hubert Fischlhammer), 
Weihergut-Linzergasse (Heribert Mader) 
Szaal (Paris: ein Ausgangspunkt - zwei Künstler - zwei Lebenswege)
Hier werden in einer Retrospektive ausgewählte Werke 
von Soshana und Hans Staudacher gegenüberstellt.
 Beide sind Vertreter des österreichischen Informel 
und sind auch auf dem internationalen Markt vertreten.

Soshanas Gemälde sind emotional und drücken inneres Erleben aus. 
Es sind sehr farbenfrohe Gemälde, die positive Energien in sich bergen.
Ab der zweiten Hälfte der 50er Jahre,
 lassen sich zunehmend kalligraphische Elemente feststellen, 
die man auf ihre Asienreise 1957 zurückführen kann,  
bei der sie sich inspirieren ließ.

Hans Staudachers Werke strahlen Spontanität aus
was dadurch verstärkt wird, 
dass er Farbe und andere bildnerische Materialien ungebunden einsetzt. 
Der Arbeitsprozess unterliegt keinen Regeln 
und folgt den Prozessen des Unbewussten.

Mit seinen kalligraphischen Notizen,
schafft er eine freie, neue Realität 
und wurde zu einem der wichtigsten Vertreter informeller Kunst in Österreich. 
"Kunst ist nicht Geschäft, sondern Freiheit der Seele, 
Freiheit des Raumes, Freiheit des Geistes 
– und es ist sehr wichtig, dass wir uns das erhalten!"
Hans Staudacher


Das Ziel der informellen Kunst, die ihren Ursprung in Paris hat,
ist die Befreiung von gedanklichen und visuellen Assoziationen.
Es wird als die zweite Phase der abstrakten Kunst gesehen 
und zeichnet sich dadurch aus, 
dass die Malerie in ein lyrisches, formloses Spannungsfeld gesetzt wird.
In der künstlerischen Produktion zählen Formlosigkeit und Spontanität 
und die Werke die entstehen sind gegenstandslos und nicht geometrisch.

Die Messe hat mir sehr gut gefallen,
weil sie so abwechslungsreich ist.
Man sieht sehr viele unterschiedliche Exponate 
verschiedener Stilrichtungen.
Ich habe zwar keine Kunstwerke mit nach Hause genommen,
aber dafür viele tolle Eindrücke.



Fine Art & Antiques Fair in the Künstlerhaus,
will be held until March 10 and is a must see 
for all art collectors and art enthusiasts.

Forty renowned galleries, antique and art dealers
present paintings and drawings from the 16th to 21 Century,
furniture, jewelery, carpets and small art.
A highlight are the special exhibitions of the galleries:
Kopriva (Hubert Fischl hammer),
Weihergut-Linzergasse (Heribert Mader)
Szaal (Paris: a starting point - two artists - two ways of life)
Here are compared in a retrospective a selection of works
of Soshana and Hans Staudacher .
Both are representative of the Austrian art Informel
and are also represented in the international market.

Soshana´s paintings are emotional and express inner experience.
There are very colorful paintings that hide positive energy in themselves .
From the second half of the 50s,
you can determine calligraphic elements in her paintings,
which can be traced back to her trip to Asia in 1957,
where she was inspired.
http://www.soshana.com/

Hans Staudacher´s works radiate spontaneity,
which is reinforced by the fact,
that he uses color and other visual materials unbound.
The work process is not subject to rules
and follows the processes of the unconscious.
With his calligraphic notes,
he creates a free, new reality
and became one of the most important representatives
of informal art in Austria.
"Art is not business, but freedom of the soul,
freedom of space, freedom of spirit
- and it is very important that we preserve this!"
Hans Staudacher


The goal of informal art, which has its origins in Paris,
is the liberation of the human mind and visual associations.
It is seen as the second phase of abstract art
and is characterized by the fact,
that it´s painting, that is set in a lyrical, formless tension.
In artistic production informality and spontaneity count
and the result are works that are irrelevant and not geometrically.

The fair was great,
because it is so multifarious.
I saw a lot of different exhibits
and different styles.
I haven´t taken any art home indeed,
but many great impressions.

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